Kurzthese
futureJOURNALISM. Stories to be told.
Beschreibung
JournalistInnen erfinden sich neu zwischen Erfolgsanalysen, Storytelling-Dramaturgie und Twitter-Ping-Pong. LeserInnen werden zu informationshungrigen FaktencheckerInnen, KommentatorInnen und AutorInnen, die mitmischen. Dazwischen wächst der Spagat zwischen unabhängiger Berichterstattung und klicksteigernden Trendthemen.
Die Unterscheidung zwischen Text, Foto, Video- und Audio-Journalismus verschwimmt zusehends, das neue Handwerk ist transmedial: dezentral in dynamischen Netzwerken organisiert und auf NutzerInnen zugeschnitten. Sind Modelle wie Krautreporter, Deine Korrespondentin und Social Media Newsrooms die Zukunft?
Eins steht fest: der Feedback-Kanal lässt sich nicht einfach ausschalten – es geht jetzt darum, das neue Miteinander zu akzeptieren und zu gestalten.
Müssen JournalistInnen zu eigenen Marken werden à la Ashton Kutcher und sich für Unterhaltungsformate öffnen, um sich zu behaupten? Die goldene Mitte zwischen Authentizität und Entertainment gilt es noch zu finden.
Mehr Informationen zum MIZ_innovationspace@rp15 des MIZ-Babelsberg gibt´s hier.