Videointerview: Elisabeth Wehling – Vernunft der klassischen Aufklärung ist passé
Während der re:publica 2017 hat das Videoteam von dctp.tv in unserer Haupthalle ein temporäres Zuhause gefunden. In ihrem #rp17-Studio lud das Video-Team zum Gespräch ein. Zu Gast war ebenfalls die Kognitionsforscherin Elisabeth Wehling.
Aus Berkley, Kalifornien kam die Linguistin Elisabeth Wehling zur re:publica eingeflogen, um auf der Hauptbühne über “Die Macht der Sprachbilder – Politisches Framing und neurokognitive Kampagnenführung” zu sprechen. Im Interview mit Philip Banse verrät Wehling, was eine Kognitionsforscherin macht – von Gehirnforschung, experimenteller Verhaltensforschung zur Diskursanalyse. Framing ist das Schlagwort. Wehling macht feine Unterschiede in der Sprache statt “erneuerbare Energie”, vermittelt “saubere Energien“ mehr, was dahinter steckt. Wie Sprache unser Denken beeinflusst, erfahrt ihr im Video.
Weitere Videointerviews findet ihr übrigens auf dctp-Web TV sowie dem dctpTV-YouTube-Channel, unter anderem mit SZ-Journalist Simon Hurtz über Recherchen zu rassistischen Seiten wie "Anonymous.Kollektiv", Karolin Schwarz, die mit der "Hoaxmap“ Falschmeldungen kartiert oder der Lehrerin Saskia Ebel, die über ihre “iPad-Klasse“ spricht.
Bildnachweis: re:publica/Jan Zappner (CC BY 2.0)